Beste Aktion zur Abfallvermeidung 2017: Schulgruppen

Gesucht wurde 2017 die beste Aktion zur Abfallvermeidung in der Kategorie: Schülergruppen ab der 9. Klasse oder Berufsschulgruppen.

Die Aktion musste im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung stattfinden. Die eigene Auswertung der Aktion sowie Bild- und Videomaterial wurden der Jury vorgelegt.

Diese bestand aus VertreterInnen des Umweltbundesministeriums, des Umweltbundesamts und des Verbands kommunaler Unternehmen.

Gewinner

Die drei Preise in der Kategorie „Schul- und Berufschulgruppen“ gehen in diesem Jahr an:

1. Platz: Berufsbildende Schule Lahnstein (BBS) mit dem Projekt „Vermeidung von Plastik im Rhein/Meer“

Die Berufsschule überzeugte mit einem umfassenden Konzept, mit welchem sich mit der Thematik auseinandergesetzt wurde. Sogar ein Expertengespräch mit einem Berufsfischer war Teil des Projekts der BBS Lahnstein. Verschiedene Ausbildungsklassen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten zur Vermeidung von Plastikabfällen. Besonders herausragend ist der internationale Fokus: die Partnerschule in Ruanda wird in das Abfallvermeidungsprojekt eingebunden.

2. Platz: IGS Stöcken Hannover mit dem Projekt „Hau den Müll in den Sack“

Die IGS Stöcken konnte vor allem mit der kreativen und vielfältigen Bearbeitung der Grundfrage „Was bewirkt Plastikmüll?“ punkten. Verschiedene Projektgruppen behandelten das Thema aus dem Blickwinkel der Schülerschaft heraus – ein Rapsong wurde aufgenommen, eine Unterschriftensammlung für das Verbot von Plastiktüten initiiert, Upcycling-Ideen umgesetzt und eine Pfandsammelbox in der Schule aufgestellt. Die Vielfalt der Aktivitäten wurde in verschiedenen selbstgedrehten Kurzvideos festgehalten. Die Begeisterung der Schüler für das Thema wurde dabei deutlich!

3. Platz: Rudolf-Steiner-Schule München Schwabing mit dem Projekt „Schülerreparaturwerkstatt repariert für AWM München“

Die Schule betreibt seit einigen Jahren eine eigene Schülerreparaturwerkstatt. Zur EWAV 2017 wurde diese Werkstatt auch für die Halle 2 – das Wiederverwendungskaufhaus der AWM München – aktiviert. Begeistert war die Jury von der pädagogisch wertvollen und wichtigen Idee, Schüler aktiv an das Selbermachen, Reparieren und Handanlegen heranzuführen. Dieses Konzept hat absoluten Vorbildcharakter für andere Schulen.

GEFÖRDERT VON

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit Mitteln zur Unterstützung der Internationalen Zusammenarbeit gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.